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Natur-Kräuter.de | Verbrauchertips

Aufbewahrung:

Eine richtige Aufbewahrung von Heilpflanzen ist für die Erhaltung der Inhaltsstoffe und somit der Gesamtqualität sehr wichtig. Im Allgemeinen gilt, dass die Kräuter in trockenen, dunklen und gelüfteten Räumen gelagert werden sollen. Nach dem Öffnen ist es wichtig, die Verpackungen ordentlich zu verschließen und anschließend in den Lagerraum zurückzubringen. Stark aromatische Pflanzen sollen getrennt von anderen gelagert werden.

Kräuter- Zubereitungsarten

Tee – Aufguss (Infus)

Die häufigste Form der Anwendung von Heilpflanzen ist der Aufguss zum Tee.

Die meisten Kräutermischungen können auf diese Weise angewendet werden.

Zubereitung:

  • ein bis zwei Teelöffel voll Kräuter mit kochendem Wasser übergießen

  • den Tee zugedeckt zwei bis fünfzehn Minuten bedeckt ziehen lassen

  • Tee abfiltrieren und

  • langsam und in kleinen Schlucken trinken

  • empfohlene Tagesration: ein bis drei Tassen

Abkochung (Decoct)

Besonders harte Pflanzenteile, wie beispielsweise Wurzeln, Hölzer und Samen werden als Abkochung zubereitet.

Herstellung:

  • ein bis zwei Teelöffel Kräuter in einen Topf geben

  • eine Tasse (ca. 250 ml) kaltes Wasser zugeben

  • die Kräuter-Wasser-Mischung zum Kochen bringen und ca. 10 Min. köcheln lassen (je nach Bedarf, max. 30 Min.)

  • Tee abfiltrieren

  • Langsam und in kleinen Schlucken trinken

  • Empfohlene Tagesration: ein bis drei Tassen

Kaltauszug (Mazerat)

Die Mazeration (= langandauernde Feuchtigkeitseinwirkung) bezeichnet eine einfache Zubereitungsmethode. Während die Kräuter beim Aufguss mit kochendem Wasser übergossen werden und somit ihre Wirkung entfalten, erfolgt das Auslaugen von Kräutern bei der Mazeration bei normaler Zimmertemperatur – daher auch der Name „Kaltauszug“. Welche Flüssigkeit für die Mazeration verwendet wird, hängt ganz vom Einsatz des Kaltauszuges ab. Es kann sowohl Wasser als auch Alkohol, Wein, Essig, Öl oder Milch zum Zuge kommen.

Mazerat-Herstellung:

  • 500 ml Wasser

  • 25 Gramm zerkleinerte Heilpflanzen

  • Wasser und Kräuter gut mischen

  • über Nacht einweichen lassen (10 – 12 Stunden)

  • anschließend durch ein Sieb abseihen

Tinktur

Die Verwendung von Tinkturen bietet zwei Vorteile im Gegensatz zu den anderen Zubereitungsmethoden: Erstens ist ihre Herstellung relativ einfach und zweitens ist sie (aufgrund des Alkoholgehaltes) relativ lange haltbar.

Man benötigt lediglich Alkohol und Kräuter, die Sie einsetzen möchten. Anstatt des relativ teuren Alkohols aus der Apotheke können Sie zum Beispiel auch Vodka oder Korn verwenden.

Füllen Sie ca. 500 ml des Alkohols in ein Glas und geben Sie die getrockneten Kräuter hinzu. Verschließen Sie das Glas und lassen Sie es ungefähr ein Monat an einem sonnigen Platz stehen. Schütteln Sie das Glas einmal am Tag kräftig durch. Nach einem kann die Tinktur abgesiebt und in dunkle Flaschen gefüllt werden.

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